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Centro climatico - Predoi Casere
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"Das probieren wir aus!"  -  Erfahrungsberichte aus dem Prettauer Klimastollen

Anna St., Alter: 8 Jahre, Sand in Taufers, Diagnose: Asthma

Als Anna vier Jahre alt war, plagte sie ein arger Husten. Die Diagnose des Arztes lautete: Asthma. Er verschrieb ihr zur Linderung Kortison und prophezeite ihr ein langes Leben – sie müsse nur fleißig das Medikament schlucken. Nach zwei Jahren hatte Anna wieder häufiger Atembeschwerden. Eine Ärztin empfahl den Eltern von Anna, ihre Tochter eine Klimastollen-Kur im ehemaligen Kupferbergwerk in Prettau machen zu lassen. Annas Eltern stimmten dieser alternativen Heilmethode sofort zu. Als besonders aufbauend empfand Anna den Kontakt mit anderen, unter derselben Krankheit leidenden Kindern, denn sie fühlte sich nicht mehr so „anders“. Der Ablauf der Therapie sah folgendermaßen aus: Anna verbrachte drei Wochen lang täglich zwei Stunden in der feuchten, keim- und pollenfreien Luft des Stollens. Das Kortison wurde zunehmend abgesetzt, nach der ersten Woche stellten sich bei Anna akute Atemprobleme ein, die jedoch nach zwei Tagen abklangen. Ihr Zustand verbesserte sich, heute geht es ihr gut – auch ohne Kortison. Mittlerweile sind vier Monate vergangen und Anna benötigt noch immer kein Kortison. Zur Vorbeugung und Stabilisierung ihres Gesundheitszustands
wird sie die Kur noch mindestens zweimal wiederholen.

 

Anna G., Alter: 65 Jahre, Cagliari, Diagnose: Rachenkatarrh

Seit Jahrzehnten leide ich an Rachenkatarrh. Im vergangenen Jahr beschloss ich, einen Kurort aufzusuchen, um durch Inhalationen und andere Therapien eine Linderung meiner Leiden zu erreichen. Bekannte erzählten mit vom neuen Klimastollen in Prettau. Zwischen dem 1. und 15. August 2004 war ich Gast der neuen Einrichtung und ich wurde nicht enttäuscht: Bereits nach zwei Tagen ließen meine Beschwerden wesentlich nach und heute kann ich mit großer Befriedigung feststellen, dass sich mein Gesundheitszustand auf Dauer gebessert hat. Ich atme frei und bin nicht mehr verkühlt. Auch meine Befürchtung, durch den Aufenthalt im feuchten und kühlen Stollen würde sich mein Rheuma verschlimmern, war unbegründet. Im Gegenteil: Jedes Mal, wenn ich den Stollen betrat, ließ
auch mein Rheuma nach. Deshalb empfinde ich es als meine Pflicht, die Direktion des Klimastollens von meiner Heilung in Kenntnis zu setzen und ihr herzlich zu danken.